7 Goldene Regeln für gute Plätze und Umgang mit Scharrierholz

Hallo liebe Mitglieder und Tennisfreunde,

nun haben wir gemeinsam die erste Corona-Woche auf den bestens vorbereiteten Plätzen geschafft – wenn auch das kalte und stürmische Regenwetter vor einer Woche ein paar Plätze geflutet hat und diese vorübergehend nicht bespielbar waren. Uns hat insbesondere auch gefreut, mit welchem Eifer vergangenen Samstag vor einer Woche einige Kinder und Jugendliche unsere Tennisanlage „stürmten“ – eine tolle Saison für Euch und uns alle!

Wir möchten die Plätze über den Sommer in gutem Zustand erhalten, weshalb wir immer mal wieder auf die

7 Goldene Regeln für gute Plätze

verweisen werden:

Auf sorgfältig hergerichteten Tennisplätzen zu spielen, ist für jeden Tennisspieler ein Vergnügen. Deshalb solltet Ihr alle – Mitglieder wie Gäste des TCE – die folgenden 7 Regeln beachten und somit dazu beitragen, dass unsere Plätze die ganze Saison über in einem guten Zustand bleiben. Wir investieren jedes Frühjahr in die Platzherstellung einen hohen vierstelligen Betrag. Falsche Benutzung der Plätze macht viel davon kaputt.

Regel 1: Immer die richtigen Tennisschuhe

Bitte betretet die Tennisplätze ausschließlich mit korrekten Tennisschuhen! Wichtigist hier, dass die Schuhe mit innenliegendem Profil ausgestattet sind. Hier gilt:Jeder Spieler darf darauf aufmerksam machen, dass falsche Schuhe generell ein „Nogo“ sind und der Platz zu verlassen ist.

Regel 2: Nie zu trockene Plätze bespielen

Bei trockenem Boden solltet Ihr den gesamten Tennisplatz (bis zum Zaun) untergrundtief bewässern. Je nach Temperatur bitte zu Beginn, nach einem Match und ggf. auch in jeder Satzpause wässern. Beim Spielen auf zu trockenen Plätzen würde sich das Material bis zu 5cm unter dem Boden lösen – es kommt keine Bindung mehr zustande und kurze Zeit später spielen wir in einem Sandbunker.

Regel 3: Immer sauber

Vor dem Spielen bitte den Tennisplatz von Ästen, Blättern und sonstigem Unrat befreien. Macht Ihr das nicht, dann vermischt sich der Unrat mit dem Ziegelmehl und der Platz erhält seine gewünschte Festigkeit nicht. Wir würden dann auf weichem Grund spielen und der Ball springt nicht mehr richtig ab. Außerdem möchten wir doch alle gepflegte Plätze.

Regel 4: Löcher immer sofort schließen

Beim Spielen kommt es immer wieder vor, dass Löcher und Unebenheiten entstehen. Bitte tretet diese sofort zu. Würde man mit dem Schleppnetz abziehen, ohne die Löcher zuzutreten, wäre das ausgetretene Material verteilt, aber das Loch immer noch vorhanden. Hinweis: Scharrieren ist häufig nicht nötig! Falls ihr einige Löcher dennoch mit dem Schaber zuschieben wollt, achtet bitte darauf, dass festes Material nicht abgekratzt wird. Es darf lediglich lockeres Material in die Löcher geschoben werden. Sollte die (schwarze) Schlacke zum Vorschein kommen, müsst Ihr das Spielen sofort einstellen und den Vorstand informieren. Gleiches gilt für den Fall, dass die Linien unterspült, hochstehen oder ausgerissen worden sind.

Regel 5: Richtig abziehen

Wichtig ist, dass Ihr den Tennisplatz nach dem Spielen komplett (bis zum Zaun) abzieht. Andernfalls bleiben Unebenheiten zurück und Unkraut kann sich ausbreiten.Hierdurch wird eine gleichmäßige Verteilung des Materials gewährleistet und einer Muldenbildung im Grundlinienbereich vorgebeugt. Bitte macht Euch alle dieses Abziehverfahren zu Eigen, dann hat auch das an den äußeren Platzrändern angesetzte Moos keine Chance! Sollten sich im Schleppnetz Äste, Laub oder andere Fremdkörper befinden, bringt es nichts, diese über den ganzen Platz zu ziehen. Die Fremdkörper, die sich unter dem Schleppnetz befinden, müsst Ihr entfernen. Denn nur wenn das Schleppnetz komplett aufliegt, bekommt man eine glatte, saubere Platzoberfläche. Rennen mit dem Schleppnetz „geht gar nicht“. Das Fegen der Linien ist ein Gebot der Fairness gegenüber den nachfolgenden Spielern und sollte für uns alle selbstverständlich sein.

Regel 6: Zu nass ist zu nass

Das Spielen auf zu nassen Plätzen richtet große Schäden an. Wann ein Platz zu nass ist, könnt Ihr schnell und einfach selbst feststellen! Der Platz ist zu nass, wenn sich Pfützen auf dem Platz gebildet haben oder wenn Fußabdrücke beim Gehen im Untergrund hinterlassen werden (auch wenn dies nur stellenweise der Fall ist). Nach einem Regenguss niemals versuchen, mit dem Schleppnetz Wasserpfützen zu beseitigen. Hierdurch wird die obere Sandschicht mit weggeschleppt und es entstehen Vertiefungen, vor allem an den Grundlinien. Also: Bitte abwarten, auch wenn es Euch nach einem starken Regenguss noch so in den Fingern juckt!

Regel 7: Ordnung muss sein

Bitte sorgt letztlich auch für Ordnung. Die Schleppnetze und Linienbesen gehören wieder an ihren Platz. Nehmt bitte Gläser, Getränkeflaschen usw. wieder mit. Müll ist in die dafür vorgesehenen Behälter zu werfen.
Ansonsten gilt auch hier die einfache Regel: Die Plätze solltet Ihr so verlassen, wie Ihr sie selbst gerne betreten möchtet.

Ein gutes Video zum Umgang mit dem Scharrierholz findet Ihr z. B. unter https://www.youtube.com/watch?v=sc1u9Kg_RRc

Jetzt aber „Lehrermodus“ aus und Euch ganz viel Spaß auf unseren 9 Sandplätzen!

Euer Vorstand

Corona-Hinweis

Liebe Vereinsmitglieder,

liebe Freunde,

 die Leere ist vorbei und die Sonne scheint auf dem Tennisplatz und alle können durch die Corona-Lockerungen wieder ihrer Leidenschaft nachgehen.

 Dennoch müssen wir Euch als Vorstand nochmals eindringlich darauf hinweisen, unbedingt die bestehenden Corona-Regeln einzuhalten.

 Die Zeit zum Feiern nach dem Tennis ist NOCH NICHT OFFIZIELL einberufen! Wir müssen darauf achten, das zarte Pflänzchen nicht zu zertreten!

 Vielen Dank für Euer Verständnis!!!

 Euer Vorstand

Update zu Corona-Regeln

Liebe Clubmitglieder,

alles ist in Bewegung – wir seit Samstag auch auf dem Platz. Hier Informationen über neueste Entwicklungen:

CORONA-REGELN

Nachdem wir unsere Infomail rausgeschickt hatten, hat der Hessische Tennisverband (HTV) seine „Empfehlungen für die Hessischen Tennisvereine“ veröffentlicht.

Vor diesem Hintergrund ist ab sofort auch Doppel im freien Spielbetrieb erlaubt – natürlich unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln.

Das Kinder- und Jugendtraining erfolgt jedoch bis auf Weiteres ausschließlich in Zweiergruppen (die Eltern sind informiert). Beim Erwachsenentraining dürfen maximal vier Teilnehmer/innen plus Trainer auf den Platz.

Allen einen schönen Start der Freiluft-Saison und bis bald!

Euer TCE-Vorstandsteam